SPD Havixbeck & Hohenholte
 

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SPD Vision

 

Presse

Ehrenamtliche der Gemeindebibliothek ausgezeichnet

Die Mitarbeiter der Schul- und Gemeindebibliothek sind am Sonntag mit dem Eleonore-Pollmeyer-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Von Detlef Scherle, WN

„Wir brauchen Menschen wie Sie, die mit offenen Augen durch die Welt gehen und die sehen, wo Hilfe, Engagement und Einsatz nötig sind“, stellte der SPD-Unterbezirksvorsitzende André Stinka, der gemeinsam mit der NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren Stifter des Preises ist, in seiner Laudatio heraus.
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Die Schul- und Gemeindebibliothek, so Stinka, sei ein „Alleinstellungsmerkmal“ für die Gemeinde. „Mit der gemeinsamen ehrenamtlichen Arbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Bürgern arbeiten Sie generationsübergreifend, und das stärkt das Miteinander von Jung und Alt“, lobte er. Die jugendlichen Helfer würden schon früh sensibilisiert, sich ehrenamtlich zu engagieren. André Stinka würdigte auch den Einsatz der Ehrenamtlichen für den Erhalt der Gemeindebibliothek, nachdem die Schließung aus Kostengründen in der Diskussion war.

Eine große Delegation aus Havixbeck, darunter auch die stellvertretende Bürgermeisterin Margarete Schäpers, war zur Verleihung in die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt nach Coesfeld gekommen, um den mit 250 Euro dotierten Preis in Empfang zu nehmen. Für die Gemeinde Havixbeck legte Schäpers, die den Ehrenamtlichen ihren Dank aussprach, noch einmal 50 Euro drauf.

Die Geehrten freuten sich über die Anerkennung, wunderten sich aber darüber auch ein wenig. Schülerin Paula Kolitz: „Das hat uns immer Spaß gemacht, da zu arbeiten.“

Westfälische Nachrichten, 04.12.2012

(WN 19.09.2012) Weniger, älter und bunter - Franz Müntefering sprach in Havixbeck über demografischen Wandel

Am Montagabend war der Ex-SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsminister a. D. Ehrengast bei der Diskussionsrunde im Hotel-Restaurant Waldfrieden. „Herausforderungen des demografischen Wandels an die Gesellschaft im ländlichen Raum“ lautete das Thema des Abends, zu dem die Ortsvereine Havixbeck, Billerbeck und Nottuln gemeinsam mit André Stinka geladen hatten. Stinka, designierter Generalsekretär der NRW-SPD, stellte schon vor Beginn im WN-Gespräch die entscheidende Frage: „Wie wirkt sich eine alternde Gesellschaft auf den Kreis Coesfeld aus?“

Dazu wusste Müntefering einiges zu berichten, schließlich ist er in der SPD-Bundestagsfraktion der Beauftragte für den demografischen Wandel. Der sinkenden Gesamtbevölkerung stehe eine größer werdende Zahl von Senioren gegenüber, sagte Müntefering. Zudem gebe es mehr alternative Lebenswege als früher. Es gelte, sich diesen Veränderungen zu stellen und neue Wege zu gehen, denn das Rad der Zeit könne nicht wieder zurückgedreht werden. „Wir können nicht die Gesellschaft erhalten, wie sie vor 50 Jahren war“, erklärte Müntefering. Er zeigte sich optimistisch, dass den Herausforderungen begegnet werden kann. „Wir sind nicht allmächtig, aber genauso wenig machtlos.“

Gerade im ländlichen Raum sorge der demografische Wandel für tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche, doch könne man dieser Entwicklung etwas entgegensetzen. Orte mit hoher Attraktivität seien da deutlich im Vorteil, so der Bundespolitiker. Dies seien Kommunen, die jungen Leuten einen guten und sicheren Arbeitsplatz genauso bieten könnten wie den Älteren einen Ort zum Altern.

Während er mahnte, für Jugendliche die Ausbildungschancen zu verbessern, forderte er gleichzeitig die Rentner zu mehr sozialem Engagement in ehrenamtlichen Positionen auf. Auf diese Weise könne man dem kippenden Verhältnis von arbeitender und nicht arbeitender Bevölkerung entgegensteuern.

Der gebürtige Sauerländer brach die großen Themen und Zusammenhänge, die oft abstrakt erscheinen, auf eine regionale Ebene herunter, sodass sich seine Zuhörer ein Bild der Lage machen konnten. Sein Charisma und seine Eloquenz taten ein Übriges, sodass er die Lokalpolitiker schnell hinter sich hatte.

Von Benedikt Falz, Aus: Westfaelische Nachrichten 19.09.2012

 

Vorstandswahlen 2011

SPD wählt neuen Vorsitzenden

Havixbeck - Während der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Havixbeck wurde ein neuer Vorsitzender gewählt. Als seinen Nachfolger schlug Dr. Gediz Özkent gemeinsam mit dem bisherigen Vorstand Alexander Flüthmann zur Wahl vor. Der 49-jährige Jurist hatte in den vergangenen Jahren bereits engagiert die Vorstandsarbeit unterstützt und viele inhaltliche Impulse für die Weiterentwicklung der SPD Havixbeck gegeben. Seit der letzten Kommunalwahl ist er als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Soziales, Jugend und Sport für die Fraktion tätig. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Bei der Neuwahl wurde Alexander Flüthmann einstimmig von der Versammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt, heißt es in der SPD-Pressemitteilung.

In ihren Ämtern wurden Ludger Messing als stellvertretender Vorsitzender, Margarete Schäpers als Kassiererin, Fred Eilers als stellvertretender Kassierer, Gabriele Kerkering als Schriftführerin und Regina Wolter als stellvertretende Schriftführerin bestätigt. Andrea Lipper wurde als Jugendobfrau, Rudolf Blomberg als Seniorenobmann gewählt. Neu in den Vorstand kam Gerda Steinhausen als Beisitzerin. Dr. Gediz Özkent übernimmt ebenfalls die Aufgabe des Beisitzers. Klaus Kerkering und Markus Böttcher wurden erneut in ihrer Funktion als Kontrollkommission bestätigt. Die Wahlen erfolgten alle einstimmig.

Dr. Gediz Özkent zog eine positive Bilanz der Vorstandsarbeit der vergangenen zwei Jahre. Die Aktivitäten im letzten Landtagswahlkampf mit regelmäßigen Ständen, Informationsveranstaltungen und Veröffentlichungen hätten mit dazu beigetragen, dass entgegen dem Bundestrend ein positives Wahlergebnis für Havixbeck und den Landtagskandidaten erzielt werden konnte. Mit den Themen Klimaschutz, Sonnen- und Windenergie, Schulpolitik und Kommunalfinanzen konnten die Bürger mit den Inhalten angesprochen werden, die sie beschäftigen.

Im letzten Jahr fand ein Diskussionsabend unter der Überschrift „Kommunalfinanzen in Not“ mit Prof. Dr. Oebbecke von der Universität Münster statt, in dem Ideen zur Haushaltskonsolidierung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert wurden. Die Mitgliederzahl sei Dank mehrerer Neueintritte in die hiesige SPD in den letzten zwei Jahren nahezu konstant geblieben, so der SPD-Bericht.

„Gemeinsam mit dem neuen Vorstand werde ich versuchen, die sozialdemokratische Politik in Havixbeck weiter voranzubringen und möchte, dass sich die Arbeit an den Menschen vor Ort orientiert“, so Alexander Flüthmann. Zukünftige Themenfelder sollen unter anderem sein: die Windkraft, die Haushaltskonsolidierung sowie die Familien- und Schulpolitik.

Am Freitagabend stand eine besondere Ehrung auf der Tagesordnung. Ferdinand Hollmann wurde für 55 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Dr. Gediz Özkent berichtete über seine Mitgliedschaft in der SPD und seine Parteiarbeit. Fast vier Jahrzehnte war er im Vorstand in Dortmund-Eichlinghofen tätig. Bis 1994 gehörte er dem Rat der Stadt Dortmund an. Für seine Tätigkeit als AWO-Unterbezirksvorsitzender erhielt er die Marie-Juchacz-Plakette, da er sich insbesondere für die Belange behinderter Menschen einsetzte. Außerdem ist der Geehrte Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Seit ein paar Jahren wohnt Ferdinand Hollmann gemeinsam mit seiner Ehefrau, die ebenfalls langjähriges SPD-Mitglied ist, in Hohenholte.

(WN 22.11.2011)

 

Diskussionsabend zur Parteireform

An dieser Stelle lesen Sie die lokale Presseberichterstattung zu Aktionen der SPD.

Breite Basis wird beteiligt

WN v. 10.09.2011

Die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine freuten sich, dass sie kompetente Referenten gewonnen hatten (v.l.): Jürgen Coße, Manfred Kunstlewe, Dr. Gediz Özkent, Sarah Bosse-Berger und Lars Wieneke.Foto:
Die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine freuten sich, dass sie kompetente Referenten gewonnen hatten (v.l.): Jürgen Coße, Manfred Kunstlewe, Dr. Gediz Özkent, Sarah Bosse-Berger und Lars Wieneke.Foto:
(Marita Strothe)

Havixbeck/nOTTULN - Rund 25 SPD-Mitglieder konnte Sarah Bosse-Berger, Vorsitzende der SPD Billerbeck, am Donnerstagabend zur Informationsveranstaltung in der Gaststätte Waldfrieden begrüßen. Zum Thema „Die geplante Parteireform der SPD - Herausforderung für amtierende und angehende Kommunalpolitiker“ hatten die SPD-Ortsvereine Havixbeck, Nottuln und Billerbeck gemeinsam mit dem Kreisverband Coesfeld der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) ihre Mitglieder geladen.

Sarah Bosse-Berger erinnerte daran, dass erstmals in der Geschichte der Partei eine Ortsvereinsbefragung durchgeführt worden sei, deren Ergebnisse in die geplante Parteireform mit einfließen sollen. Als Referenten waren Lars Wieneke, Mitglied des Rates der Stadt Münster, und Jürgen Coße, SPD-Kreisvorsitzender und stellvertretender Landrat für den Kreis Steinfurt und Mitglied des Bundesparteirates, zu Gast.

Lars Wieneke stellte vor, „was für Ideen schon im Raum sind“. Auf dem Bundesparteitag im Dezember solle ein organisationspolitisches Grundsatzprogramm diskutiert und eventuell beschlossen werden. Zur Information der Mitglieder hatte er den Entwurf, den Andrea Nahles, Barbara Hendricks und Astrid Klug erarbeitet haben, mitgebracht.

„Das Ideenpapier ist in Diskussion mit der Basis, zu der auch die schriftliche Befragung der Ortsvereine gehörte, entstanden“, betonte der Ratsherr aus Münster. Die Reform solle Veränderungsfähigkeit sowie neue Beteiligungskultur herstellen und damit Kampagnefähigkeit bestärken. Außerdem solle die Arbeit an der Basis von Formalitäten entlastet werden.

Weitestgehend unkommentiert stellte Wieneke die dazu im Entwurf festgehaltenen Vorschläge vor. Zusammenfassend stellte er fest: „Die Entscheidungsfindung in der Partei wird verändert, Kompetenzen werden von oben nach unten verteilt, die breite Basis wird beteiligt und die Exklusivität der Mitgliedschaft wird an manchen Stellen aufgeweicht.“

„Eine Idee muss man auch umsetzen können“, ging anschließend Jürgen Coße auf den Entwurf näher ein. Dies sei in Städten und in ländlichen Regionen unterschiedlich. Außerdem müssten die Antworten zu der Region passen. Coße vermutete, dass es wahrscheinlich auf Ermöglichungen anstatt Vorschriften hinaus laufe.

Auch ein Großteil der Versammlungsteilnehmer fragte sich in der Diskussion, ob eine Satzungsänderung erforderlich sei. „Es geht nicht nur um Satzungsänderung, sondern auch um Praxisänderung“, zeigte sich Jürgen Coße überzeugt. „Ich glaube, die Menschen haben großes Interesse daran, was inhaltlich in dieser Partei passiert“, betonte er. „Aber es gibt Sachen, die sich nicht verändern müssen.“

 

Sommerradtour mit Andre Stinka

Maximal 30 Prozent Mais dabei

SPD besichtigte Biogasanlage Kückmann

WN 31.08.2011

Auf Interesse stieß der Besuch des Sandsteinhofs der Familie Kückmann mit Besichtigung der Biogasanlage im Rahmen der Sommerradtour mit dem umweltpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, André Stinka. Über 20 interessierte Radfahrer, SPD-Ortsvereinsmitglieder und Freunde hatten den Nachmittag genutzt, sich nach einer sommerlichen Fahrt durch das Münsterland von André Kückmann die Entstehung, Entwicklung und insbesondere den Betrieb der Biogasanlage erklären zu lassen. Landwirt Kückmann stellte sich den kritischen Fragen der Besucher hinsichtlich der Energiegewinnung über Nahrungsmittel und ihre Auswirkung auf die weltweite Nahrungsmittelknappheit Er betonte einerseits die hohe Energieeffizienz, andererseits die Besonderheit, dass maximal 30% Mais eingesetzt werden und größtenteils tierische Exkremente und biologische Abfallstoffe genutzt werden, zudem der Energiekreislauf durch lokale Anbieter vor Ort gewährleistet werden. Die Kooperation mit dem Stift Tilbeck und die damit kurzen Versorgungswege wurden ebenfalls hervorgehoben, berichtet die SPD. Deutlich wurde, dass ein regenerativer Energiemix u.a. aus Windkraft, Solarenergie und Biogas zur schrittweisen Ablösung der Kernenergie und fossilen Kraftstoffe als der vertretbare Weg zu sehen ist.

 

Bildung / Flurbereinigung

Münsterlandschule zu Gast
Flurbereinigung

WN 04. Mai 2010

Im Rahmen der Fraktionssitzung der SPD Havixbeck, an der auch der Kandidat für die Lantagswahlen Marc Jaziorsky teilnahm, stellte sich die Münsterlandschule Tilbeck den Politikern vor. Zu Gast waren der Geschäftsführer der Schule, Herr Hieke, und der Elternvertreter Christof Peter-Dosch. Sie berichteten von der Entstehung der Idee bis zur Umsetzung auf dem Gelände des Stifts. Herr Hieke erläuterte das pädagogische Konzept, das im Wesentlichen auf die Montessori – Pädagogik aufbaut. Die Schule arbeite inclusiv, d. h. alle Schülerinnen und Schüler nehmen am gemeinsamen Unterricht teil. Damit werde eine individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers zugelassen. In der ganzen politischen Diskussion werde zu sehr die Schulstruktur in den Vordergrund gestellt, es solle vielmehr über die Pädagogik gesprochen werden. „Priorität haben die Kinder!“ machte Hieke seine Position deutlich.

Die Vertreter der Schule und der Politik waren sich einig, dass die Münsterlandschule auch ein Standortfaktor für die Gemeinde Havixbeck ist, ein attraktives Argument für den Wohnstandort von Eltern, die für ihre Kinder eine alternative Schulform suchen. Insofern sei die Münsterlandschule nicht als Konkurrenz zu den öffentlichen Schulen sondern als zusätzliches Bildungsangebot, das die Bildungsgemeinde Havixbeck bereichert, anzusehen.

Darüber hinaus war auch die geplante Flurbereinigung in Havixbeck Thema der Fraktionssitzung. Die SPD hat hierzu eine klare Position. „Wir werden nicht daran mitarbeiten, dass gegen den Willen von mehr als 90 % der betroffenen Grundstückseigentümer eine Flurbereinigung durchgeführt wird,“ so Fraktionssprecher Klaus Kerkering. Die Gemeinde sei zwar nicht Herrin des Verfahrens – mit einem Beschluss über die Beteiligung der Gemeinde in Höhe von 200.000 € an den Kosten werde aber ein Signal gesetzt, dass ein großes öffentliches Interesse an dem Verfahren bestünde. Das sehe die SPD – Fraktion jedoch nicht, weil der Nutzen für die Gemeinde nur gering sei. Der Wunsch einzelner nach einer verbesserten Parzellenstruktur könne auch durch andere Maßnahmen erreicht werden. „Angesichts der angespannten Haushaltslage, des geringen öffentlichen Interesses und Nutzens sowie des Widerstandes der Eigentümer sehen wir keinen Grund für eine Flurbereinigung!“ begründet die SPD – Fraktion ihre Ablehnung.