SPD Havixbeck & Hohenholte
 

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SPD Vision

 

OrtsvereinDer SPD Ortsverein Havixbeck wünscht Euch schöne Ferien

Ferien

Veröffentlicht am 23.07.2017

 

OrtsvereinPolitischer Besuch ohne Badehose

spie

Politischer Besuch ohne Badehose. Am vergangenen Dienstag bekamen die Rettungsschwimmer Besuch vom Havixbecker Ortsverein der SPD. Es ist bereits gute Tradition geworden, dass eine SPD Abordnung immer am ersten Dienstag in den Sommerfreien die DLRG Havixbeck bei der Aktion „Spiel und Spaß im Wasser“ besucht. Diese findet seit Jahrzehnten an jedem Dienstag in den Sommerferien, von 17:30 bis 19:00 Uhr, im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Havixbeck statt. Die Kinder dürfen dabei im ganzen Freibad mit Gummitieren, Schwimmreifen und Luftmatratzen im Wasser spielen. Natürlich werden sie dabei von mehreren Rettungsschwimmern der DLRG beaufsichtigt, was bei so vielen Kindern und Wasserspielzeug auch notwendig ist. Luftmatratzen uns Schwimmringe sind keine Schwimmhilfen! Es kann somit auch gefährlich werden, wenn man sich als Nichtschwimmer darauf verlässt. Darum ist dies auch nur am Dienstagabend möglich, da dort mehrere Rettungsschwimmer aufpassen, dass nichts passiert. Dass die Aktion bei den Kindern so gut ankommt, freut die SPD Genossen, die ohne Badehosen, aber nicht mit leeren Händen ins Freibad kamen. Auch in diesem Jahr unterstützt die SPD die Aktion mit neuem Wasserspielzeug. „Das Wasserspielzeug wird sehr stark beansprucht und hält in der Regel nur eine Saison“, so Volkmar Brockhausen, erster Vorsitzenden der DLRG Havixbeck. „Umso mehr freuen wir uns natürlich darüber, dass sich die SPD für unsere Arbeit interessiert und die Aktion in jedem Jahr so unterstützt.“ Gemeinsam mit Maskottchen Nobbi und vielen Kindern nahm er die Spenden entgegen, die von den Kids natürlich sofort ausgiebig getestet wurden. „Wir kennen die Arbeit der DLRG Havixbeck seit Jahren, nur das gut gelaunte Maskottchen, Nobbi, war uns neu.“ so der Vorsitzende des Havixbecker SPD Ortsvereines, Ludger Messing. Da aufgrund des guten Wetters sehr viele Kinder im Freibad waren, konnten er und die anderen Genossen sich angesichts der fröhlichen Kinder davon überzeugen, dass die Spende gut angelegt ist. Glücklich darüber und das Nobbi sie nicht ins Wasser geworfen hat, verabschiedenden sie sich, nicht ohne den Hinweis, dass sie der DLRG treu bleiben und im nächsten Jahr wiederkommen werden. Die Aktion „Spiel und Spaß im Wasser“ findet während der Sommerferien an jedem Dienstag von 17:30 – 19:00 Uhr statt. Der Eintritt ist während dieser Zeit für Kinder frei. Wasserspielzeug wird von der DLRG zur Verfügung gestellt. Es können auch eigene Spielsachen mitgebracht werden. Im Anschluss daran besteht von 19:00 – 20:00 Uhr die Möglichkeit, Schwimmprüfungen und Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Sowie die Möglichkeit an Rettungsschwimmkursen Teilzunehmen. Näheres im Internet unter: Havixbeck.dlrg.de.

Veröffentlicht am 23.07.2017

 

BundespolitikZeit für Martin

Veröffentlicht am 26.04.2017

 

LandespolitikWahlkampf darf, Wahlkampf muss auch Spaß machen!

Der zentrale Wahlkampfauftakt der NRWSPD war eine Veranstaltung der etwas anderen Art. Mit Musik, bekannten Gesichtern und einer starken Botschaft fiel der Startschuss.

Auf die Frage, ob sie wegen Martin Schulz in die SPD eingetreten sei, reagiert sie fast etwas stolz. „Ich bin schon im Oktober 2016 eingetreten“, sagt Leonie Hecken (17), „aus Überzeugung und weil vieles in der Partei gut läuft, auch wenn’s runtergemacht wird“. „Und weil Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist“, ergänzt Denis Richter (18), einer ihrer Freunde, selbst seit einem Jahr SPD-Mitglied. Ihr Freund Preety Gill (18) nickt zustimmend.

Zu dritt sitzen die drei Jusos aus Krefeld an diesem Sonntagmorgen in der Essener Straßenbahn auf dem Weg zur Zeche Zollverein, wo in Kürze der Auftakt zur heißen Wahlkampfphase der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen beginnt. Etwas aufgeregt seien sie ja schon. Denn bei einer Wahlkampfveranstaltung von dieser Größe seien sie noch nie gewesen. Nach einigem Suchen auf dem riesigen Zechengelände sind sie da. Was heute die Grand Hall Zollverein ist, war einst die Sauger- und Kompressorenhalle der Kokerei. Und einige der riesigen Maschinen und Kräne an der Decke zeugen noch aus dieser Zeit – dazwischen ist in der ansonsten kernsanierten Halle eine Bühne und Platz für knapp 1.500 Menschen. Aber das wohl häufigste Selfie-Motiv an diesem Tag ist nicht die Bühne, sondern ein übergroßes, in weißen Lettern geschriebenes #NRWIR, über einem lastwagengroßen Generator hängend, an der Kopfseite der Halle. „Dat is ja Ruhrpott-Romantik pur“, sagt eine ältere Genossin sichtlich beeindruckt, als sie die Treppe zur Halle hochgeht. Die Verbindung zwischen Arbeitern, Ruhrgebiet und SPD hätte wohl kaum besser dargestellt werden können.

Leonie, Denis und Preety sind fast eine Stunde vor Beginn da, suchen sich aber schon einmal Plätze. „Wir wollen ganz nach vorne“, ruft Leonie noch. Eine gute Entscheidung, denn obwohl draußen schönstes Frühlingswetter herrscht, füllt sich die Halle rasend schnell. Und dann ist es soweit. Unter stürmischem Applaus ziehen Hannelore Kraft und Martin Schulz, gefolgt von Malu Dreyer, Olaf Scholz, Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann ein. Immer wieder halten sie an, um Hände zu schütteln oder abzuklatschen.

Spätestens jetzt ist klar, warum der Wahlkampf-Auftakt sich deutlich von einem normalen Parteitag unterscheidet: Talk mit Gabriel, Dreyer, Scholz und Oppermann statt Diskussionen um die Tagesordnung. Musik von Frida Gold statt Abstimmungen. Akrobatik und Poetry-Slam statt Wortmeldungen. Aber eines haben Parteitag und Auftaktveranstaltung gemeinsam, der Höhepunkt auf Zeche Zollverein sind die Reden der Spitzenkandidaten in Land und Bund: Hannelore Kraft und Martin Schulz.

Zuerst redet der frisch gewählte Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat Schulz und steigt gleich voll in den Wahlkampf ein. Am Vortag hatte noch die CDU-Chefin Angela Merkel versucht, die SPD von links zu attackieren: Die Sozialdemokraten vergäßen, dass Gerechtigkeit ohne Innovation nicht klappe. Das griff Schulz direkt auf und entgegnete: „Gerechtigkeit ist seit 154 Jahren unser Markenkern“. Innovation hingegen sei nichts für Sonntagsreden. „Innovation braucht man jeden Tag. Sie beginnt in der Kita, in der Ganztagsschule, in der Gebührenfreiheit von Universitäten, wo es dann nicht mehr der Professorentitel der Eltern oder das Einkommen eines Managers einfacher machen, sondern alle Kinder die gleichen Chancen erhalten.“ Und eine Bemerkung konnte er sich nicht verkneifen: „Die Begriffe Innovation und Gerechtigkeit waren auch die, mit denen Helmut Kohl 1998 im Kanzleramt abgelöst wurde.“

Anschließend trat Hannelore Kraft auf die Bühne und auch sie muss erst einmal warten, bis der Applaus einigermaßen abebbt. Wie Schulz nimmt sie sich erst mal die CDU vor. Denn die präsentiere veraltete Zahlen und „jazze jedes Kinkerlitzchen“ zum Skandal hoch. „Das ist Ablenkung von eigener Inhaltsleere, von eigener Konzeptionslosigkeit“, ruft sie den Genossinnen und Genossen zu, die mit Jubel antworten. Was sie vom CDU-Parteitag gehört habe, sei nur Schlechtrederei gewesen, aber eigene Konzepte hätten die Oppositionsführer auch nicht vorgelegt, fährt sie fort. Zudem würden die Konservativen bei wichtigen Themen hin und her wackeln: Mal seien sie für die Wiedereinführung der Studiengebühren, mal wieder nicht so richtig. Mal wolle die CDU einen Internetminister, dann wieder nicht. Mal solle der Nichtraucherschutz aufgeweicht werden, mal wieder nicht. Dann sollten mehr Polizisten eingestellt werden, aber wie viele, wollten sie nicht sagen. „So eine Wackel-Dackel-Truppe darf unser Land nicht regieren“, ruft Kraft.

Weil die CDU selbst nichts Konkretes vorzuweisen habe, beschimpfe sie lieber die SPD. Und dann knüpft sie sich Merkel selbst vor, die die schlechte öffentliche Investitionsquote angeprangert hatte. „Weiß sie etwa nicht, dass der Hauptträger von öffentlichen Investitionen die Kommunen in diesem Land sind?“, fragt Kraft. „Erinnert sie sich nicht, dass es die Regierung Rüttgers von 2005 bis 2010 war, die den Kommunen 3,5 Milliarden weggenommen oder vorenthalten hat?“ Unter ihrem Vorgänger Jürgen Rüttgers hätten 138 Kommunen unter Nothaushalt gestanden, heute seien es nur noch neun.

Kraft weist auch auf Erfolge der SPD-geführten Landesregierung hin: Diese habe für den ersten positiven Haushalt seit 1973 gesorgt und die Studiengebühren abgeschafft. Seit der Regierungsübernahme vor sieben Jahren seien rund 730.000 neue sozialversicherungsbeschäftige Arbeitsplätze in NRW entstanden. Da wolle sie ansetzen und weitermachen. Und einen letzten Seitenhieb gegen die CDU kann sie sich nicht verkneifen, diese hatte die hohe Kinderarmut in NRW beklagt. „Wissen die denn nicht, dass Kinder arm sind, wenn ihre Eltern arm sind?“, fragt Kraft, „Das ist doch der Grund warum wir gegen die Auswüchse bei Zeit- und Leiharbeit kämpfen“. Es ginge jetzt darum, dieses Land noch gerechter und noch lebenswerter zu machen, sagt sie und schließt ihre Rede mit einem „Glückauf!“ – die Halle tobt.

Nach einem letzten Auftritt von Frida Gold werden die Vorhänge beiseitegeschoben, die vorher dunkele Halle erstrahlt weiß im Sonnenlicht und leert sich langsam. Nur vor der Bühne steht noch eine große Traube an Journalisten um Kraft und interviewt sie der Reihe nach.

Leonie, Denis und Preety sind auch noch da. „Oh Gott, ich habe ganz weiche Knie“, sagt Leonie und Denis entgegnet, er sei auch noch „geflasht“. Die drei sind sichtlich aufgekratzt und überschlagen sich dabei zu erzählen, was sie denn jetzt genau am besten fanden. „Also ich fand es super, dass Martin so auf die Bedeutung Nordrhein-Westfalens und Europas eingegangen ist“, sagt Leonie zu Denis gewandt, der kurz darauf von einem Kamerateam um ein Interview gebeten wird. „Mir hat gefallen, dass Hannelore so viel über Bildung gesprochen hat“, sagt Preety, „aber jetzt will ich noch schnell ein Foto mit ihr“. Er winkt und verschwindet in der Menschentraube um die Ministerpräsidentin.

Veröffentlicht am 05.04.2017

 

Bundespolitik100 % für Martin

 

 

Symbolfoto Maertin Schulz: Einstimmig! Unser Vorsitzender. Unser Kandidat. Jubel der über 3.500 Delegierten und Gäste auf dem Berliner Parteitag – die Stimmung ist auf Betriebstemperatur: Jetzt geht’s los! Martin Schulz ist neuer Parteichef und Kanzlerkandidat der SPD. Der Wahlkampf ist eröffnet. Mit 100 Prozent wählten ihn die Delegierten zum neuen Vorsitzenden.

Veröffentlicht am 19.03.2017