Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft

Veröffentlicht am 20.04.2021 in Allgemein

Von links: Dirk Postruschnik, Paul Fabian, Johannes Waldmann, Sandra Heimel, Margarete Schäpers, Dr. Franziska Dittert

Auch in den Tagen von Corona wird in Havixbeck viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, die unerlässlich für unseren Ort ist. Der geschäftsführende Vorstand des SPD-Ortsvereins Havixbeck-Hohenholte lässt sich am Drive-In Testzentrum der Malteser auf COVID 19 testen und erfährt im Gespräch mit der Ortsbeauftragten Sandra Heimel, wie viel Arbeit und Engagement hier eingebracht wird.

Nach ihrem eigenen Feierabend stehen die Malteser jeden Nachmittag von 17.00 bis 19.30 Uhr und am Wochenende sogar von 13.00 bis 18.00 Uhr bereit, um bei Havixbecker Bürgern die im Moment so notwendigen Schnelltests durchzuführen. Die Drive-In-Station wurde in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft. Eine originelle Idee, die verschiedene Vorteile mit sich bringt. Vor allem der Abstand zwischen den Besuchern der Teststation bleibt so ganz einfach gewahrt. In diesem kalten Frühjahr schätzten viele Nutzer der Teststation aber auch den Schutz vor Schnee, Regen und Kälte, den sie beim Durchfahren der Teststation im Auto hätten, berichtete Sandra Heimel. Sie hatte die Idee des Drive-Ins, da er für die Räumlichkeiten der Malteser die beste Lösung darstellte. Ohne ihr tolles Team hätte diese Idee jedoch nicht so schnell umgesetzt werden können. Jetzt arbeitet die Station schon zwei Wochen erfolgreich. In dieser Zeit wurden an jedem Werktag über 100 Tests und am Wochenende über 200 Tests täglich abgenommen. Eine Besonderheit der Malteser Teststation ist, dass häufig bei positiven Schnelltest vor Ort auch PCR-Tests zur Absicherung des Ergebnisses durchgeführt werden können. Auch die SPD-Mitglieder ließen alle einen Rachenabstrich durchführen, mit durchweg negativem Ergebnis. Mit dabei war auch der SPD-Bundestagskandidat Johannes Waldmann. Er betonte, wie wichtig die Arbeit der Malteser ist: „Nur durch so viel Engagement ist es möglich, dass alle sich zweimal die Woche testen können. Das ist unerlässlich in diesen Tagen, um die Verbreitung des Virus‘ einzudämmen.“

Welche Wünsche die Malteser für die Zukunft hätten, fragte zum Ende des Gesprächs SPD-Mitglied Anja Postruschnik. Sie hatte das Treffen organisiert. Sandra Heimel hofft auf mehr öffentliche Wahrnehmung und mehr Unterstützung der Malteser, die gerade in den letzten Jahren viele neue Projekte initiiert hätten: „Wir freuen uns über Fördermitglieder und über neue aktive Mitglieder, die sich zum Beispiel auch um Bürotätigkeiten kümmern. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald wieder mit der Jugendarbeit beginnen können. Die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen wollen gerne loslegen, die Jugendgruppe steht in den Startlöchern!“

 
 

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